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Was sollte ich beim Kauf eines Einbauherds beachten?

KücheEine neue Küche wird geplant? Oder soll nur der Einbauherd erneuert werden? Ein moderner Einbauherd ist heutzutage Standard in jeder Küche, denn die Vorteile überzeugen Hobbyköche genauso wie Kochanfänger.

Wichtige Kaufkriterien

Der große Vorteil des Einbauherdes ist, dass er sich in jede Küche integrieren lässt und nicht mehr zwingend unter dem Kochfeld in einem Unterschrank stehen muss. Durch einen höheren Einbauort wird das Backen und Braten noch komfortabler, Rückenschmerzen beim Öffnen beziehungsweise Schließen der Herdtüre gehören somit der Vergangenheit an. Kochfeld und Einbauherd können allerdings nur dann getrennt installiert werden, wenn ein autarkes Kochfeld vorhanden ist. Vor dem Kauf eines Einbauherdes ist genau zu überlegen, welche Funktionen erforderlich sind. Nicht jeder braucht einen Einbauherd mit integrierter Mikrowelle, einen Grill oder einer Selbstreinigungsfunktion. Gerade bei diesen Optionen gibt es große Einsparungspotenziale beim Einbauherd. Wichtig sind auch die Maße des Einbauherdes. Standardmäßig werden die Einbauherde mir einer Breite und Höhe von 60 Zentimeter angeboten, für kleinere Küchen bieten sich Einbauherde mit einer Höhe von 38 beziehungsweise 45 Zentimeter an. Moderne Einbauherde sind energiesparend, selbstreinigend und verfügen über eine elektrische Temperaturregelung. Unterschiedliche Automatikprogramme vereinfachen die Benutzung und sorgen für Komfort. Selbst wer über sehr geringe Kochkenntnisse verfügt, kann dank der Automatikfunktion beachtliche Ergebnisse erzielen.

Nachhaltig Kochen

Nachhaltiges Kochen kann durchaus mit vitaminreicher Ernährung übersetzt werden. Hier ist aber die Rede von der Verwendung umweltbewusster Materialien und cleveren Energieeinsatz. Der neue Einbauherd soll nicht nur seine ureigene Funktion erfüllen und die Küche optisch aufwerten, sondern auch in Sachen Energieeffizienz gewisse Standards erreichen. Koch- und Wärmegeräte verbrauchen nämlich im Haushalt anteilsmäßig die meiste Energie. Ein Blick auf die Energieeffizienzklasse des Gerätes zeigt deutlich, wie gut der Einbauherd zur Umwelt ist und wie viel Stromkosten für den Betrieb zu bezahlen sind. A entspricht der höchsten Einsparungsklasse, die noch zusätzlich bis zu A+++ gesteigert werden kann. Letztere bedeutet zwar höhere Anschaffungskosten, aber auch tatsächlich weniger Stromverbrauch. Wie weit sich das für den Einzelnen rechnet, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wenn zum Beispiel ein Einbauherd der A++ Klasse um die 500 Euro kostet, der Betrieb rund 30 Prozent weniger Strom verbraucht als ein 300 Euro teures Gerät der Effizienzklasse C, dann lässt sich, abhängig von der Häufigkeit der Verwendung, ein realistisches Rechenbeispiel erstellen, wann sich der etwas teurere Einbauherd amortisiert.

Größe des Einbauherdes

Ein wichtiges Kaufkriterium ist neben dem Stromverbrauch auch die Größe des Garraums. Ein Singlehaushalt wird in der Regel keinen so großen Garraum wie beispielsweise ein Vier-Personen-Haushalt benötigen. Die Beheizung des Backofens erfolgt meistens durch Ober- und Unterhitze, die längst zum Standard zählt. Heißluft und Umluft sind ebenfalls möglich und sorgen für eine Energieeinsparung, weil sich der Garraum durch die Um- beziehungsweise Heißluft spürbar schneller erwärmt und ein Vorheizen nicht mehr erforderlich ist.

Worauf soll beim Kauf eines Einbauherdes noch geachtet werden?

Sinnvoll ist eine Sicherheitsverglasung, da durch diese die Verbrennungsgefahr sinkt. Nicht unwichtig sind außerdem die Art der Türe, die Garantiebestimmungen und ein regionaler Kundendienst. Beim Einbauherd sind verschiedene Türen möglich. Türen, die sich nach links oder rechts oder nach unten beziehungsweise nach oben klappen lassen. Ein Tipp: In einem Haushalt mit Kleinkindern unbedingt die Türe mit einer Kindersicherung versehen.

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